So, das war mal wieder Norwegen Angeln 2015 am Skjerstadfjord.

Dieses Jahr mal ganz Privat und ohne Guiding. Ich mietete mich mit meinem Freund Benjamin Koch für eine Woche am Skjerstadfjord, dem verlängerten Arm des bekannten Saltstraumes ein. Eine gemütliche Unterkunft, die für vier Personen Platz hat, genannt Captains Cabin und ein für den Skjersatdfjord ausreichend sicheres Boot mit 90 PS waren fort an Schlaf, Essen und Angelplatz.

Der Saltstraumen ist der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Bis zu 400 Millionen Kubikmeter (520 Millionen cu km) von Meerwasser dringt durch eine 3-km (1,9 Meilen) lang und 150 Meter (490 ft) breiten Meerenge alle sechs Stunden, mit Wasser Geschwindigkeiten bis 22 Knoten (41 km) . Wirbel bekannt auch durch Whirpools oder Strudel bis 10 m (33 ft) Durchmesser und 5 m (16 ft) werden in der Tiefe gebildet, wenn der Strom am stärksten ist. Der Saltstraumen ist etwa zwei- bis dreitausend Jahre alt. Davor war der Bereich verschieden, aufgrund einer postglazialen Erholung. Der Strom wird erzeugt, wenn die Flut versucht, den Skjerstadfjord zu füllen . Der Höhenunterschied zwischen dem Meer und dem Fjord im Inneren kann bis zu 1 Meter (3 ft 3 in) sein. Wenn der Strom dreht, gibt es eine Zeit, in der die Meerenge schiffbar ist.
Der Skjerstadfjord besitzt einen eigenen Heilbuttstamm. Aufgrund der Fjord Wassertiefen mit bis zu 530m, können die Heilbutte hier gut überleben, da sie solche Wassertiefen für das Laichen benötigen. Der gut durchströmte Fjord bringt natürlich sehr viel Nahrung mit sich.

 

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Außerdem gibt es hier überdurchschnittlich viele und große Steinbeißer. Von hier stammt übrigens immer noch der aktuelle norwegische Steinbeißer Angel Rekord von 17,6 kg mit 124cm Länge aus dem Jahre 2000.
Damit aber noch nicht genug. Jedes Jahr Anfang Mitte Mai, je nach Witterung, kommen hier große Meerforellen in den Fjord, um sich an Brieslingen satt zu fressen. Den Schweden ist dies schon jahrelang bekannt. Durch das Schleppen auf die Silberbarren gingen den pfiffigen Nordländern auch hier und da Heilbutte an die Schleppruten. Der Hype begann.

Da der Skjerstadfjord sehr viele flache Buchten besitzt, kann man in Wassertiefen von 4-30m im Frühjahr sehr gut auf Heilbutt mit Gummifisch angeln. Da die Heilbutte nach dem Laichen bis auf diese Wassertiefen herankommen um sich an Strandkrabben und Kleinfischen wieder fett zu fressen, kann man zum Teil auf Sicht diese für mich schönsten und anmutigsten Fischen nachstellen. Mit Gewichten von 30gr. bis max. 80 gr., stabilen Haken und damit meine ich wirklich stabil, geht es auf Heilbutte, die bis 100 kg und mehr schwer werden können. Allerdings geht es hier mehr auf die gemässigten Größen. Ausnahmen sind natürlich immer dabei. Wie in diesem Jahr. Zwei Fische von jeweils 1,5m und 1,65m und Gewichten von 41kg und 49kg waren hier diesesmal das absolute Highlight. Der Camp Rekord vom Artic Seasport Center liegt bei 100 kg.

Mein Freund Benny und ich hatten dieses Jahr leider nicht das Glück. Allerdings hatten wir mit 9 massigen Fischen im Boot mit bis zu 94cm das stärkste Ergebnis in der Woche.

 

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Ein Steinbeisser von 10kg ging mir dann auch noch an den Haken. Auch gibt es hier große Dorsche bis 30kg. Für die Freunde des Tiefseeangelns kommen hier Rotbarsche und große Schellfische in Tiefen ab 75m bis 200m vor.

 

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Für uns steht jedenfalls fest, wir kommen wieder hier her.

Auf alle Fälle sind PM Shads beim nächsten Mal auch am Start. Die haben genau die Grösse, die die Heilbutte haben wollen. Da Sie es auf die Brieslinge abgesehen haben u.a.

Wer einmal Lust hat mit leichtem Geschirr auf große Heilbutt zu jagen, kann sich bei mir gerne melden. Meine email Adresse lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Euer Tom

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