Nachdem ich gestern mit meiner Frau auf einer hölzernen Hochzeit war, musste heute morgen, mein Auto abgeholt werden. Da bei mir noch alles schlief, fragte ich meine Mutter, ob sie mich schnell zur Gaststätte fahren könnte, damit ich mein Auto wieder bekomme.
 
Da meine Angelausrüstung auch im Auto lag, entschloss ich mich dann, noch schnell ein paar Würfe zu machen. Kurz darauf war ich an der Au. Wathose an und die Rute packen war schnell erledigt. Nach einem kurzen Fußmarsch war ich dann am Ort meiner Begierde.
 
Als erstes entschloss ich mich den Minibaby-Wobbler zu testen. Nach einigen Würfen bekam ich den ersten Biss. Ein kurzer Drill entbrannte und nach knapp einer Minute konnte ich die erste Bachforelle landen. Mit knappen 30 cm ein schönes Tier. Schnell war sie vom Haken gelöst und konnte dann wieder schwimmen gehen.
 
Ein paar Minuten später und 50 Meter weiter bekam ich den nächsten Biss. Diesmal war sofort zu merken, dass der Fisch größer war. Nach einigen Fluchten war aber auch diese Bachforelle mit der Hand gelandet. Nun noch schnell ein Foto. Verzweifelt suchte ich die Kamera. Mist!!! Die lag noch im Auto. Also schnell den Einzelhaken gelöst und die Bachforelle zurückgesetzt. Geschätzte 40 cm hatte dieses Prachtexemplar.
 
Nun ging es erst einmal zum Auto zurück und die Kamera holen. Nach dem die Kamera eingepackt war und ich wieder am Wasser stand, entschloss ich mich zu einer anderen Vorgehensweise. Ich wollte Bachaufwärts fischen. Ein neuer Hotspot wurde angestrebt. Hier angekommen, merkte ich schon nach einigen Würfen, dass mit der Brave-Spinnrute 28 gr. der Mini nicht gut bachaufwärts zu fischen ist. Hier wäre eine UL-Rute besser geeignet. Also wechselte ich den Köder auf einen Pointer.
 
Nach einigen Würfen zeigte sich, dass dies, eine gute Idee war. Die nächste Bachforelle hatte sich den Pointer einverleibt. Kurz darauf hatte ich die Forelle ausgedrillt und per Hand gelandet. Schnell ein paar Fotos und auch diese Forelle durfte in ihr Element zurück.
 
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Es ging weiter und nach ein paar Minuten kam ein Biss. Ich kam nicht mal zum anschlagen und die Bachforelle schraubte sich aus dem Wasser. Dabei schüttelte sie sich und mir flog der Wobbler entgegen. Nun war es an der Zeit eine Zigarette zu rauchen. Dabei blieb ich still im Wasser stehen. Nach knappen 5 Minuten setzte ich dann den ersten Wurf. Kaum war der Wobbler im Wasser gelandet und ich knapp 2 Meter Schnur eingekurbelt hatte kam der Biss. Diesmal gelang mir ein kurzer Anschlag. Wieder hatte eine Bachforelle den Wobbler genommen. Auch dieses Tier hatte reichlich Power. Nach 2-3 Minuten hatte ich dieses schöne Tier ausgedrillt. Nach der Handlandung schlug ich das Tier ab und machte dann noch ein paar Fotos.
 
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In den nächsten 20 Minuten bekam ich noch 2 Bisse, die sich als kleine Bachforellen um die 25 cm entpuppten. Nun ging es nach Hause. Hier wurde die Forelle vermessen. Mit schönen 42 cm wartet sie nun auf ihren Einsatz im Räucherofen.
 
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